Marion Slitine ist Anthropologin, assoziierte Forscherin am Césor (EHESS-Paris) und lehrt an der Sciences Po Paris sowie an der Kunsthochschule in Marseille.
Ihre Forschungsarbeit befasst sich mit den Wechselwirkungen zwischen Kunst und Politik in der arabischen Welt, insbesondere mit der bildenden und darstellenden Kunst in Palästina.
Sie hat an der EHESS eine Dissertation im Fach Anthropologie mit dem Titel „Palästina in der Kunst. Die Entstehung zeitgenössischer Kunst: Von den besetzten Gebieten bis zu den globalisierten Kunstszenen“, die mit einer besonderen Auszeichnung des Dissertationspreises des Musée du quai Branly und des IISMM/GIS Moyen-Orient gewürdigt wurde und derzeit in einem Buch bei Éditions Diacritiques veröffentlicht wird. Ihre Forschungsergebnisse wurden in derREMMM, in„La Revue du Crieur“, in der „Revue Internationale de Politique Comparée“ sowiein„Histoire de l’art“ veröffentlicht.
Sie hat mehrere Bücher (Gaza inédite, Editionsde l’Ifpo, 2025) und Zeitschriftenausgaben (Horizons Maghrébins, Manazir) herausgegeben.
Sie war Mitkuratorin der Ausstellung „Was Palästina der Welt gibt“ im Institut du Monde Arabe (2023) und wirkt an Forschungs- und Kreativprojekten mit, darunter eines über ein virtuelles Museum in und für Gaza, das 2024 im Palais de Tokyo präsentiert wurde.

