Petra Juriša wurde 2005 in Zagreb (Kroatien) geboren. Schon als Kind begann er, Akkordeon zu spielen. Aufgrund seiner Begabung besuchte er zunächst die Rudolf-Matz-Musikschule und anschließend das Elly-Bašić-Konservatorium in Zagreb, wo er bei Gordana Šuštić Unterricht nahm, die selbst Absolventin der renommierten Petro-Tschaikowski-Nationalakademie für Musik in Kiew (Ukraine) ist.
Bela Brichzin wurde ebenfalls im Jahr 2005 in München (Deutschland) geboren. Schon in jungen Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Akkordeon und studierte an der Hochschule für Musik und Theater in München bei dem serbischen Akkordeonisten Marko Sevarlic, der selbst ein ehemaliger Schüler von Iñaki Alberdi am Conservatoire supérieur Musikene in San Sebastián war.
Die beiden jungen Talente lernten sich in San Sebastián am Konservatorium „Musikene“ in den Klassen von Iñaki Alberdi und Miren Iñarga kennen. Dort gründeten sie das Duo Berisa und begannen, sich ein einzigartiges Repertoire für zwei Akkordeons aufzubauen und gleichzeitig auf der hart umkämpften Bühne internationaler Wettbewerbe Preise zu gewinnen.
Im Dezember 2024 gewann Bela Brichzin den Akkordeonwettbewerb in Arasate.
Erst kürzlich, im Mai 2025, gewann Petra Juriša den Exzellenzpreis in der Kategorie „Klassik“ beim renommierten Schweizer Akkordeonwettbewerb in Solothurn (Zürich).
Als Duo gewannen sie den Kammermusikpreis beim Schweizer Akkordeonwettbewerb. Vor kurzem wurden sie Preisträger des Kammermusikwettbewerbs „Musikene“, was ihnen eine Einladung zum Festival Haizebegi in Bayonne (Oktober 2025) einbrachte. In ihrer noch jungen beruflichen Laufbahn konnte das Duo von den Ratschlägen des kanadischen Meisters Joseph Macerollo profitieren, mit dem sie regelmäßig zusammenarbeiten durften.
Das Duo Berisa präsentiert ein Programm mit Stücken verschiedener Stilrichtungen, das vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik reicht und unter anderem Transkriptionen sowie Werke von Soler, Ligeti, Wessmann und Staniland umfasst. Für das Haizebegi-Festival haben sie eine Transkription von „Fratres“ des estnischen Komponisten Arvo Pärt in Angriff genommen, einem 1977 komponierten Werk, das auf jeder Art von Instrumenten gespielt werden kann.

