An diesem Freitag, dem 20. Oktober, taucht das Haizebegi-Festival in die musikalische Welt der Romantik ein. Bruno Moysan, Musiklehrer und Doktor der Musikwissenschaft, lädt dazu ein, sein 1999 erschienenes Werk „Liszt“ (wieder)zuentdecken. Seit seiner 1997 verteidigten Dissertation steht Liszt im Mittelpunkt seiner Forschungen. Auf den 127 Seiten seines Buches zeichnet der Autor ein einfühlsames Porträt des Komponisten und beleuchtet dessen Lebensweg. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die Musik, sondern auch die Philosophie und das soziale Engagement. Das Werk versucht, den Blick des Lesers auf dieses Genie zu erweitern, das nach Ansicht des Autors allzu oft missverstanden wird, um seine Dimension als historische Persönlichkeit besser zu erfassen. Der Vortrag von Bruno Moysan über die Sonate in h-Moll von Franz Liszt wird von seiner Leidenschaft für den Komponisten geprägt.

Lesetipp: Bruno Moysan, Liszt (Herausgegeben von Jean-Paul Gisserot)
Franz Liszt, Sonate in h-Moll, gespielt von Claudio Arrau
Mehr dazu: Liszt, der subversive Virtuose

