Mitte des 16. Jahrhunderts waren etwas mehr als tausend baskische Seeleute vor der Küste Labradors unterwegs, um Wale zu jagen. Unter diesen Basken aus Neufrankreich ließen sich viele auf dem kleinen französischen Archipel Saint-Pierre-et-Miquelon nieder. Heute ist das Erbe des Baskenlandes dort besonders sichtbar: Ein Drittel der Bevölkerung trägt heute einen baskischen Nachnamen. Jedes Jahr wird dort das baskische Fest gefeiert. Eine Gelegenheit, die Tänze des Vereins Orok-Bat, die Spiele „Paleta gomme pleine“ und „Force basque“ oder den traditionellen Volksball auf der „Cancha“ des Zazpiak Bat zu genießen. Rund 6.000 Kilometer vom Baskenland entfernt ist das baskische Erbe dank des Engagements zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer nach wie vor lebendig.

Weitere Informationen: Mario Mimeault (2011). Schicksale von Fischern. Die Basken in Neufrankreich, Éditions Septentrion
Reportage „La Première“: Die 8. Provinz: Von Saint-Pierre-et-Miquelon bis San Sebastián – das baskische Erbe
Der Verein Orok-Bat: https://www.facebook.com/orokbat.orokbat

