Das Frauenquartett Umbra verleiht dem isländischen Musikschatz seine ganz eigene Note: einfach bezaubernd!

Das isländische Ensemble Umbra wurde 2014 von vier professionellen Musikerinnen gegründet, die eine gemeinsame Leidenschaft für alte, traditionelle und zeitgenössische Musik verbindet: Alexandra Kjeld (Kontrabass und Gesang), Arngerður María Árndóttir (keltische Harfe, Orgel und Gesang), Guðbjörg Hlín Guðmundsdóttir (Violine und Gesang) sowie Lilja Dögg Gunnarsdóttir (Lead-Gesang, Percussion und Flöten). Diese vier inspirierten Musikerinnen schaffen ein ganz eigenes musikalisches Universum und entwickeln einen ganz eigenen Klang. In originellen Arrangements interpretieren sie mittelalterliche Melodien aus dem sakralen und weltlichen Repertoire Islands, aber auch aus Kontinentaleuropa sowie traditionelle Lieder.
Das Ensemble Umbra tritt regelmäßig in Island und den nordischen Ländern auf und arbeitet mit anderen Künstlern aus den Bereichen Musik, bildende Kunst und Tanz zusammen. Ihr erstes Album, „Out of darkness“, erschien Anfang 2018 beim Independent-Label Dimma. Im selben Jahr wurde ihr zweites Album, „Solstitium“, bei den Icelandic Music Awards (IMA) mit dem Plattenpreis ausgezeichnet. Das 2019 erschienene dritte Album der Gruppe, „Llibre vermell“, wurde ebenfalls von den IMA nominiert. Das vierte Album, „Bjargrunir“, das 2022 erschien, festigt den Ruf der Künstlerinnen als eine der Stimmen des Nordens, denen man immer gerne zuhört. Im Jahr 2024 haben sie gerade eine große Tournee durch China abgeschlossen.
Das Interview mit Alexandra Kjeld

Die Kontrabassistin des Ensembles Umbra studierte zwei Jahre lang Musikwissenschaft an der Universität Toulouse. Mit Begeisterung stellt sie sich den Fragen von François Bensignor.
— Wie sah der Werdegang jeder der vier Musikerinnen aus, aus denen das Ensemble Umbra heute besteht?
— Wie würden Sie die Merkmale der isländischen Musik beschreiben?
— Wie habt ihr euch mit den anderen Musikerinnen kennengelernt, um eure Band zu gründen?
— Wie haben Sie die Elemente zusammengetragen, die es Ihnen ermöglicht haben, das Repertoire zusammenzustellen, das Sie heute spielen?



— Wie kann man dieses isländische musikalische Erbe, das Ihnen so am Herzen liegt, bewahren und verbreiten?
— Können Sie uns etwas über die Workshops erzählen, die Sie während Ihres Aufenthalts in Bayonne geleitet haben, abgesehen von Ihrem Konzert für Haizebegi?

— Können Sie uns ein paar Einzelheiten zu dem Repertoire nennen, aus dem sich Ihr Konzert zusammensetzt?
— Haben Frauen in der isländischen Gesellschaft im Laufe der Geschichte eine wichtige Rolle gespielt?
Offizielles Treffen zur Gründung eines baskischen Kulturzentrums im Nordwesten Islands

Im Rahmen des Wissenschaftsfestes und mit Unterstützung des CNRS und des Marc-Bloch-Zentrums (Berlin) empfängt die Stadtverwaltung von Bayonne die Initiatoren des außergewöhnlichen Projekts, nämlich die im Nordwesten Islands in Djupavik gelegene baskische Kulturstätte „Baskasetur“: Albaola, Haizebegi, Universität von Island, Isländischer Verein der Freunde der Basken.
Weitere Informationen zum Projekt
Der Bericht von Studierenden, die diese Reise unternommen haben

